Die Geschichte

Die nachweislichen ersten Faustkämpfe zum Zwecke der Unterhaltung von Menschen fanden bereits 3.000 v. Chr. in Ägypten statt. In den darauf folgenden zwei Jahrtausenden breitete sich das Boxen im ägäischen Raum aus.

Der Faustkampf wurde erstmal im Jahre 688 v. Chr. bei den 23. olympischen Spielen des Altertums ausgetragen. Im antiken Rom wurde der Faustkampf vor allem bei Gladiatorenkämpfen (Lederriemen mit Metalldornen) vorgeführt. Es lässt sich jedoch nicht genau festlegen, wie alt der Faustkampf wirklich ist, da aus 7000 Jahre alten Darstellungen hervorgeht, dass auch ähnliche Kämpfe zu jener Zeit ausgetragen wurden. Belege zeigen, dass auch im alten Indien, China, Korea und Russland sowie unter den Ureinwohnern Amerikas und Afrikas der Faustkampf Bestandteil von Kulten und Zeremonien war.
Die Ursprünge des modernen Boxens liegen im England des 18. Jahrhunderts, wo die ersten Regeln durch den Fechtmeister James Figg aufgestellt wurden. 1719 gewinnt Figg das erste offizielle Boxturnier seit der Antike, und wird Meister von England. 1743 wird das erste Regelwerk (London Prize Rules) veröffentlicht. Wichtigste Neuerung: das Bandagieren der Hände, um Verletzungen zu vermindern.

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