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<< Beim Thaiboxen kann ich den Kopf freimachen >>                        von Catherine Schafer ©  

Martino Ciano ist als Angehöriger der neuen Sicherheitsorganisation im Parlamentsgebäude seit Dezember im Einsatz. Privat frönt er dem Nahkampfsport- und ist als Thaiboxer bei internationalen Wettkämpfen vorne dabei.


Am Tage des Herrn ruht er sich aus. Sonst trainiert Martino Ciano jeden Tag. Mindestens zwei Stunden. Einmal Thaiboxen, das andere Mal Boxen, immer abwechselnd.

Thaiboxen ist ein Kampfsport mit vollem Körpereinsatz, eine Mischung aus Boxen und Kicken. Dabei geht es um Ausdauer, Beweglichkeit, Reaktionsfähigkeit, Konzentration und Strategie. Thaiboxen wird oft mit Kickboxen verwechselt, ist aber härter als dieses. So dürfen auch Ellbogen und Knie gegen Körper und Kopf des Gegners eingesetzt werden.

Eine weitere Spezialität ist das  Clinchen, bei dem sich die Gegner im Nacken festhalten und aus dem Gleichgewicht zu bringen versuchen. Mit den Knien wird dann nachgeholfen. Ziel des Wettkampfes ist, den Gegner zu Boden zu bringen, wo er bis zehn angezählt wird.

Im Ursprungsland Thailand hat das Thaiboxen als Nationalsport eine lange Tradition. Die Sieger geniessen Heldenstatus, und die Preisgelder sind hoch. Wichtiges traditionelles Element ist das "Wai Chrou", ein Tanzritual, mit dem sich die Gegner auf den Kampf einstimmen. Auch als Nicht - Thailänder pflegt Martino Ciano dieses Ritual

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Interview im Spotlight / Seite I